Schleifmaschinen

Erweitern Sie Ihre Produktion – mit gebrauchten Schleif­maschinen von Fleckenstein.

Was ist eine Schleifmaschine?

Eine Schleifmaschine ist eine Werkzeugmaschine, die Werkstücke mit hoher Präzision bearbeitet, indem sie Material von der Oberfläche abträgt. Das geschieht mithilfe rotierender Schleifscheiben, Bänder oder Scheiben, die mit Schleifkörnern versehen sind.

Diese winzig kleinen Schleifkörner können aus unterschiedlichen, aber sehr harten Materialien bestehen. Oft werden in der Industrie entweder Keramiken wie Siliziumkarbid oder kubisch-kristallines Bornitrid (CBN) in ein Bindemittel eingebettet und auf einen Grundkörper instaliert, der wiederum auf der sich drehenden Schleifspindel sitzt.

Auch das Verwenden von diamantbestücken Schleifrollen ist möglich und gängige Praxis, oft aber in der Abrichttechnik zur Maßkorrektur der installierten Schleifscheiben direkt auf der Maschine.

Schleifen ist in der Regel ein Endbearbeitungs­prozess. Es entstehen glatte, exakte Oberflächen – oft der letzte Schritt in der Metall­bearbeitung nach der Wärmebehandlung, ob im Werkzeugbau oder bei der Herstellung von Präzisionsteilen.

Schleifmaschinen kommen überall dort zum Einsatz, wo es auf Genauigkeit im Mikrometerbereich ankommt. Je nach Anwendung unterscheidet man im Werkzeug­maschinenbau verschiedene Typen:

  • Flachschleif­maschinen für ebene Flächen,
  • Rundschleif­maschinen für zylindrische Werkstücke,
  • Werkzeugschleif­maschinen für Schneidwerkzeuge,
  • Verzahnungs­schleif­maschinen für die Endbearbeitung unterschiedlichster Zahnradgeometrien

Entstehungs­geschichte der Schleifmaschine

Die Geschichte der Schleifmaschine reicht weit zurück – und zeigt, wie sich Handwerk und Industrie immer weiterentwickelt haben. Ursprünglich wurde Material von Hand mit Schleifsteinen oder Sandpapier bearbeitet. Dieses mühsame Verfahren diente vor allem dazu, Oberflächen zu glätten oder Kanten zu brechen.

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert änderte sich das. Der steigende Bedarf an präzise gefertigten Metallteilen führte zur Entwicklung der ersten mechanischen Schleifmaschinen. Angetrieben durch Wasserräder, Dampfmaschinen oder später Elektromotoren, konnten sie Werkstücke deutlich schneller und genauer bearbeiten als per Hand.

Im Laufe der Zeit entstanden spezialisierte Maschinen für unterschiedliche Anwendungen – etwa Flachschleif­maschinen, Rundschleif­maschinen und Werkzeugschleif­maschinen. Jede davon wurde gezielt weiterentwickelt, um den steigenden Ansprüchen an Maßgenauigkeit, Oberflächen­qualität und Produktivität gerecht zu werden.

Heute sind moderne CNC-Schleifmaschinen Hightech-Geräte, die präzise, automatisiert und energie­effizient arbeiten. Trotzdem basiert ihr Grundprinzip immer noch auf derselben Idee wie früher: Material wird kontrolliert abgetragen, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Wann wendet man welche Schleif­maschine an?

Je nach Werkstück, Material und gewünschter Oberflächenqualität kommt eine andere Schleifmaschine zum Einsatz. Schleifen ist nicht gleich Schleifen – jedes Verfahren hat seine eigene Stärke. Hier ein Überblick, wann welche Schleifmaschine die richtige Wahl ist:

Flachschleif­maschinen
Diese Maschinen werden eingesetzt, wenn ebene Flächen präzise bearbeitet werden müssen – etwa bei Werkzeugplatten, Formeinsätzen oder Maschinen­bauteilen. Ideal für hohe Maß- und Formgenauigkeit.

Rundschleif­maschinen
Wenn rotations­symmetrische Werkstücke wie Wellen, Zapfen oder Rollen bearbeitet werden, ist die Rundschleif­maschine die erste Wahl. Sie ermöglicht eine exakte Bearbeitung der Innen- und Außenflächen zylindrischer Teile.

Werkzeugschleif­maschinen
Sie werden verwendet, um Schneidwerkzeuge wie Fräser, Bohrer oder Drehmeißel zu schärfen oder nachzuschleifen. Besonders in der Serien­fertigung sind sie unverzichtbar, um konstante Schnittqualität zu gewährleisten.

Verzahnungsschleif­maschinen
Diese Maschinen unterteilen sich noch einmal in Ihrer Art der Schleif­bearbeitung in Profilschleif­maschinen oder Wälzschleif­maschinen oder mit Bezug auf die zu bearbeitenden Werkstücke – in zylindrische Verzahnungs­schleif­maschinen oder konische Verzahnungs­schleif­maschinen

CNC-Schleifmaschinen
Wo höchste Präzision gefragt ist, kommen CNC-gesteuerte Schleifmaschinen zum Einsatz. Sie ermöglichen automatisierte, wiederholgenaue Abläufe und sind besonders in der Serien­produktion wirtschaftlich. CNC-Schleifmaschinen finden sich in allen vorhergenannten Kategorien

Gebrauchte Schleif­maschinen von Fleckenstein Werkzeug­maschinen – präzise, robust & wirtschaftlich

In der industriellen Fertigung zählt Präzision – und genau das liefern unsere gebrauchten Schleifmaschinen. Ob Flachschleif­maschine, Rundschleif­maschine, Werkzeugschleif­maschine oder Bandschleif­maschine: In dieser Kategorie finden Sie hochwertige Maschinen renommierter Hersteller, die zuverlässig im Einsatz waren und nach technischer Prüfung bereit für die nächste Produktionslinie sind.

Mit einer gebrauchten Schleifmaschine profitieren Sie doppelt:
Sie erhalten bewährte Industriequalität zu einem deutlich günstigeren Preis und sichern sich kurze Lieferzeiten. Viele Maschinen sind sofort verfügbar und eignen sich perfekt für Unternehmen, die ihre Kapazitäten erweitern oder Ersatz­maschinen benötigen – ohne monatelang auf Neugeräte zu warten.

Unsere Auswahl an gebrauchten Schleifmaschinen deckt nahezu alle Anforderungen der Metallbearbeitung ab – von der präzisen Oberflächen­bearbeitung bis zur Endbearbeitung komplexer Werkstücke. Jede Maschine wird vor dem Verkauf geprüft, damit Leistung, Genauigkeit und Wiederhol­genauigkeit stimmen.

Beliebte Marken in unserem Sortiment:

  • Kapp Niles
  • Gleason Pfauter
  • Höfler
  • Reishauer
  • Kellenberger
  • Schaudt Mikrosa
  • Danobat
  • Elb Schliff
  • Blohm
  • ABA
  • Mägerle
  • u. v. m.

Und falls aktuell nicht das Passende verfügbar ist:

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